EIN EIGENES LEBEN BRITISH SPORTING ART TRUST PRÄSENTIERT EINE GROSSE RETROSPEKTIVE DES GROSSEN ENGLISCHEN MALERS SIR ALFRED MUNNINGS

EIN EIGENES LEBEN BRITISH SPORTING ART TRUST PRÄSENTIERT EINE GROSSE RETROSPEKTIVE DES GROSSEN ENGLISCHEN MALERS SIR ALFRED MUNNINGS

SEIN LEBENSWERK ÜBER SECHZIG JAHRE (1878-1959).

A Barge on the Stour at Dedham

A Barge on the Stour at Dedham

A Shoot in a Swede Field
Alec Taylor Jr with Lord Astor’s Buchan
Edward Turnour, 6th Earl Winterton MFH
Exercising the Horses
Path to the Orchard
Presentation of the Standards to the Household Cavalry by King George V, June 1927
Study for The Young Entry on a Snowy Road at Woolsthorpe
The Belvoir Kennels
The Drummer of His Majesty’s First Life Guards
The Piper
Trooper in Full Marching Order

Kenner und Sammler der Kunstwelt haben sich Sportkunst mit Verachtung angesehen. Nun ehren sie Sir Alfred Munnings als einen der zwei grössten Maler von Pferdeporträts und der Freuden des Landlebens in der Geschichte der englischen oder sogar Weltkunst. Sein Ruf wächst ständig, seine Werke erzielen Preise in Millionenhöhe, auf der gleichen Ebene wie Francis Bacon, Lucian Freud und David Hockney.

Munnings ist bekannt für Porträts glänzender Vollblüter, oft mit ihren Besitzern, Jockeys und Pferdeflегern, und er war ebenso leidenschaftlich vom englischen Land wie vom Pferd begeistert.

In seinen eigenen Worten: ´Ich male Pferde, weil ich die Pferde kenne und ich liebe Pferde. Schaut euch die Kurve des Hufs dieses Pferdes an! Es hat mir Tage gekostet, das richtig hinzubekommen. Nicht so einfach, wie ihr denkt.'

Er war gleichermaßen dem East Anglia seiner Kindheit verbunden, einer Landschaft, die seinen Künstlerkollegen Constable und Gainsborough teuer war. Munnings, sowohl Sportler als auch Romantiker, malt Blumen in Fülle, Felder, Seen und Wiesen, Bootsfahrten und Picknicks, die Freuden des Reitens zum Vergnügen.

Er empfand einen "Schauer", als er sich bewusst wurde, dass "vieles Schöne verschwand". Es brach ihm das Herz zu sehen, wie das Pferd durch die Maschine ersetzt wurde. Seine Landschaftsgemälde drücken Nostalgie für ein verschwindendes Arkadien aus.

Der Biograph Tristram Lewis schreibt: 'diese Ausstellung ist eine seltene Gelegenheit, Munnings' juwelengleiche, herrliche Darstellung des englischen Landlebens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu bewundern. '

Die Ausstellung des British Sporting Art Trust umfasst etwa fünfunvierzig Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die Sir Alfred Munnings' Karriere als Künstler über mehr als sechzig Jahre vertreten. Wichtige Werke wurden von der Household Cavalry, dem Harewood House Trust und dem Jockey Club verliehen, unter der Leitung der Kuratorin Katherine Field.

Der Biograph Tristram Lewis erklärt: Munnings' achtzig Jahre erstreckten sich über jene außergewöhnliche Periode vom späten viktorianischen Zeitalter bis zum Sommer vor den sechziger Jahren und einer aufblühenden modernen Welt. Seine Verurteilung der "sogenannten modernen Kunst" würde unverlöschlich Teil seines Vermächtnisses bleiben.'

Alfred Munnings, der Sohn eines Suffolk-Müllers, bekannt als "AJ", stieg aus der Provinz auf, malte Ziegeunerlagern, wilde Ponys und Jahrmärkte, um reich und berühmt zu werden, ein Landedelmann, beheimatet in der Gesellschaft der Astors, Rothschilds, der englischen Königsfamilie. Seine Mäzene waren Pferderennen-Eigentümer, Trainer und Meute-Meister.

Die talentiertesten und einflussreichsten Menschen dieser Zeit erfreuten sich seiner Gesellschaft - Winston Churchill, Architekt Edwin Lutyens, Poet Laureate John Masefield und Dame Laura Knight, Malerin von Zigeunern und Zirkussen. Der Chelsea Arts Club wurde sein zweites Zuhause.

Bei einem Musikabend übernahm er die vollständige Kontrolle über die Unterhaltung, lehrte die Gesellschaft Jagdliedrefrains, die er mit außergewöhnlicher Kraft und Rhythmusgefühl vortrug. Er rezitierte The Raven und ein Gast erinnerte sich: "ich bin noch nie auf solch außergewöhnliche Vitalität gestoßen."

Bis 1944 hatte er den Gipfel einer Karriere erreicht, nachdem er aus der Bedeutungslosigkeit aufgestiegen war, um Präsident der Royal Academy zu werden, doch bei einem Dinner 1949 machte er mit einer zündenden Rede Schlagzeilen, in der er moderne Kunst und die "Verzerrungen" von Picasso und Matisse verdammte. Zu diesem Zeitpunkt war er reich und berühmt, von Rothschilds und Astors gefeiert, beauftragt, ein Reitporträt der Prinzessin Royal, Countess of Harewood, zu malen, eines der schönsten Gemälde in dieser neuen Ausstellung

Er ist durch diese umstrittenen Ansichten nicht eindeutig definiert; er war ein Mann mit Humor und gutem Willen, Lebensfreude, die zur Heiterkeit jeder Versammlung beitrug. Seine Freunde zählten zu den angesehensten und einflussreichsten Menschen der Gesellschaft. Bei einem Musikabend übernahm er die vollständige Kontrolle über die Unterhaltung, lehrte die Gesellschaft die Refrains von Jagdliedern, die er mit außergewöhnlicher Kraft und Rhythmusgefühl sang. Ein Gast berichtete: "ich bin noch nie auf solch außergewöhnliche Vitalität gestoßen"

"Er war der Stall, der Künstler, der Dichter, das Land selbst."

Sir Alfred Munnings (1878-1959)

"Ein Leben in eigener Regie"

26. April bis 14. Mai 2022

Osborne Studio Gallery,

24. Mai bis 12. Juni 2022

The National Horseracing Museum

https://www.bsat.co.uk